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 Am Kaiserberg 9 • 35396 Gießen

Bereits zum 32. Mal hatte der Sportkreis zur Erlebnisreise eingeladen. Standort während der 6 Tage war Wilhelmshaven. Auch diesmal war wieder ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet – so wurde bereits am Anreisetag die Meyer-Werft in Papenburg besichtigt. Mit dem ‚‚fröhlichen Aufwachen mit Doris‘‘ startete man in den Tag – eine Besonderheit der Erlebnisreisen. Die Marine und Hafenstadt Wilhelmshaven war das erste Besichtigungsziel. Die sachkundige Reiseleitung erklärte während der Stadtrundfahrt die Besonderheit der Stadt mit ihren acht lagunenartigen Hafenbecken im Jadebusen und der anschließende Besuch des größten Marinestützpunktes der Bundeswehr und die Erläuterungen zu den heutigen modernen Aufgaben der Marine - sehr beeindruckend.

Kontrastprogramm: der nachmittägliche Besuch von Jever. Nicht das Bier, sondern das historische Stadtleben interessierte hier. So war beim Bummel durch die Altstadt vom „gnädigen Fräulein Maria‘‘, der letzten Regentin in der Zeit der Selbstständigkeit besonders die Rede - nach über 500 Jahren bis heute hoch verehrt.

Die Besonderheit dieses Tages: die jeversche Teestunde. Bei einer Teezeremonie im Teehaus wurde die friesische Teekultur erklärt und das ‚‚Frisengetränk‘‘ probiert – abgerundet mit Teegebäck und Sanddornlikör.

Mit kompetenter Reiseleitung wurden am nächsten Tag bei der Ostfriesland-Rundfahrt die malerischen Ferienorte Carolinensiel, Neuharlingersiel, Bensersiel, Greetsiel und Norddeich besucht. Während der Fahrt gab es viele Informationen zu den Besonderheiten des Landstrichs, zu Land und Leuten – aufgelockert mit netten Anekdoten. Die Rückfahrt durch die Küstenregion wurde in der Bärenstadt Esens mit der größten Kirche Ostfrieslands unterbrochen.

In Ostfriesland ist der Besuch einer Insel Pflichtprogramm. Ziel des Tagesausflugs war Norderney. Fährüberfahrt, Inselrundfahrt und Strandspaziergang ließen Urlaubsstimmung aufkommen.

Vielen unbekannt: das Ammerland - ein einziger Garten. Besucht wurde zunächst der Rhododendron-Park ‚‚Hobbie‘‘, der größte Deutschlands und angeblich schönste Europas. Eine unglaublich farbenfrohe Blütenpracht erwartet die Besucher. Zigtausende Rhodos und Azaleen unterschiedlichster Variationen und Formen sind zu bestaunen. Während der Weiterfahrt nach Bad Zwischenahn wieder überall Rhodos, in den Gärten als Hecken angepflanzt und dazu die vielen Baumschulen, die sich auf die Gestaltung von Zierhölzern spezialisiert haben. Im Moorheilbad angekommen war Gelegenheit, am Ufer des Zwischenahner Meeres spazieren zu gehen und die geschäftige Innenstadt des Kur- und Urlaubsortes zu erleben.

Weiter ging die Reise in die Universitätsstadt Oldenburg. Samstäglicher Rummel mit Markt und großem Flohmarkt bei strahlendem Sonnenschein. Schwer waren die Besichtigungsziele zu erreichen wie das im Dreieck gebaute Rathaus, die interessante St. Lamberti-Kirche – ein neogotisches Mauerwerk umhüllt eine klassizistische Rotunde- und das Renaissance-Schloss, ehemals Residenz der Oldenburger Großherzöge.

Der Abend gehörte dann der Gruppe. Mit interessanten und lustigen Beiträgen und einem herzlichen Dank an die Organisatorin und Reiseleiterin, SK-Vize Doris Lochmüller, war es für alle wieder ein gelungener Abschlussabend, an dem wieder herzlich gelacht wurde. Die Heimreise wurde dann in Cloppenburg für eine Führung im dortigen Museumsdorf unterbrochen.

Alle waren sich einig: wieder eine abwechslungsreiche, informative und gelungene Reise!

Viele der 30 Teilnehmer haben sich bereits für die nächste Fahrt mit Ziel: Chiemgauer Alpen vom 25.-29.09.17 angemeldet. Es sind nur noch wenige Doppelzimmer frei.

Doris Lochmüller

 

Veröffentlicht: 07 Juni 2017

Feiertagsgesetz beachten!

Aus gegebenem Anlass wiederholen wir unsere Hinweise bezüglich des Feiertagsgesetzes.

Rechtsgrundlage, Allgemeines

Rechtsgrundlage für den Feiertagsschutz in Hessen ist das Hessische Feiertagsgesetz (HFeiertagsG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 29. Dezember 1971 (GVB1.S.344), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 13. Dezember 2012 (GVB1.IS.622).
Der Feiertagsschutz ist im Land Hessen möglichst einheitlich zu handhaben. Aus diesem Grund wurden vom zuständigen Fachministerium Verwaltungsvorschriften für die Durchführung des Hessischen Feiertagsgesetzes erlassen. Es ist unzulässig, verbotene Veranstaltungen zu dulden und lediglich nachträglich ein Ordnungswidrigkeitsverfahren einzuleiten.

Feiertage im Sinne des Gesetzes

Gesetzliche Feiertage sind die Sonntage sowie
der Neujahrstag
der Karfreitag
der Ostermontag
der 1. Mai
der Himmelfahrtstag
der Pfingstmontag
der Fronleichnamstag
der Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober)
der 1. und 2. Weihnachtstag
Der zweitletzte Sonntag nach Trinitatis ist Volkstrauertag (2017 am 19.11.) und der letzte Sonntag nach Trinitatis ist Totensonntag (2017 am 26.11.)

Im Jahr 2017 wird der Reformationstag (31.10.) einmalig als zusätzlicher, bundesweiter Feiertag begangen.

An den fettgedruckten sogenannten stillen Feiertagen gelten Einschränkungen für die Sportveranstaltungen.

Besondere Verbote am Karfreitag, Volkstrauertag und Totensonntag

Am Karfreitag von 0 Uhr bis 24 Uhr, am Volkstrauertag und am Totensonntag von 4 Uhr bis 24 Uhr sind öffentliche sportliche Veranstaltungen gewerblicher Art verboten.
Weiterhin sind am Karfreitag von 0 Uhr bis 24 Uhr, am Volkstrauertag und am Totensonntag von 4 Uhr bis 13 Uhr auch öffentliche sportliche Veranstaltungen nichtgewerblicher Art verboten.

Zuständige Behörden

In Zweifelsfällen sollte rechtzeitig die zuständige Verwaltungsbehörde informiert werden. Dies ist der Gemeindevorstand bzw. der Magistrat, im Übrigen der Landrat als Behörde der Landesverwaltung.
Anmerkung: Sofern Vereine detaillierte Fragen bezüglich der Durchführung von Veranstaltungen haben, empfehlen wir, die Rückfragen bei der zuständigen Ordnungs-Behörde vorzunehmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Hessischen Ministeriums des Inneren und für Sport.

Veröffentlicht: 24 März 2017

Recht

Karneval – Wenn aus Spaß Ernst wird...

Die fünfte Jahreszeit naht: Karneval – Wenn aus Spaß Ernst wird...

Mit großen Schritten nähern wir uns den „tollen Tagen“ und damit dem Höhepunkt der fünften Jahreszeit.
An Karneval kennt der Spaß oft keine Grenzen. Aber auch hier kann es zu Situationen kommen, die rechtlichen Rat notwendig machen. Damit die gute Stimmung nicht getrübt wird, haben wir einige Rechtstipps für Sie zusammengestellt:

Die Sitte oder Unsitte mit dem Schlips

Im Rheinland ist es Tradition, am Donnerstag vor Rosenmontag, an „Altweiber-Fastnacht“, den männlichen Narren den Schlips abzuschneiden. Wenn das „Weib“ dabei an den Falschen gerät, der weniger Spaß versteht und einen Anspruch auf Schadensersatz geltend macht, ist Schluss mit lustig. Je nach Region gibt es unter-schiedliche Rechtsauffassungen. Während im Rheinland die Richter das Tragen einer Krawatte zur Karnevalszeit als stillschweigende Einwilligung zum Abschneiden ansehen, könnte in anderen Regionen eine Schadensersatzklage durchaus erfolgreich sein. Folgt man den Gerichten außerhalb der Karnevalshochburgen, muss ein Schlipsträger weder das Abschneiden seiner Krawatte hinnehmen, noch muss ihm ein Mitverschul-den durch das „provokante“ Tragen einer Krawatte angerechnet werden. (AG Essen, Urteil v. 03.02.1988, Az.: 20 C 691/87)

Musik oder Krach

Klar darf es in der fünften Jahreszeit – zumindest in den Karnevalsregionen – etwas lauter zugehen. Das Landgericht (LG) Trier entschied zum Beispiel, dass der Veranstalter eines Karnevalsumzugs nicht für den Tinnitus einer Frau verantwortlich gemacht werden kann, der durch zu laute Kanonenschüsse einer Karnevalsgruppe verursacht wurde. Schließlich ginge es an Karneval immer laut her. Außerdem sei es üblich, dass die Teilnehmer bei Umzügen oftmals Kanonen – unter anderem zum Verschießen von Konfetti – mitführten. Überdies hätte sich die nun hörgeschädigte Dame durch Zurücktreten vom Gehsteigrand vor den lauten Geräuschen schützen können. (LG Trier, Urteil v. 05.06.2001, Az.: 1 S 18/01)
In Köln entschied das Amtsgericht, dass einem Gastwirt nicht vorgeworfen werden kann, wenn er ausgelassene Gäste lediglich zu etwas leiserem Feiern ermahnt, aber nicht aus seinem Lokal verweist. Auch ist der Gastwirt nicht dazu angehalten, andere drastischere Mittel, wie z.B. das Ausschalten des Lichts, anzuwenden. (AG Köln, Urteil v. 04.02.1997, Az.: 532 OWi 183, 96)

Ausrutscher im Karneval

Nicht selten sorgen Pfützen von verschütteten Getränken für Unfälle. Durch Bedienung an der Theke ist das Risiko, dass Getränke verschüttet werden, höher, als wenn die Gäste an ihren Plätzen bedient werden.
Auf jeden Fall ist den Besuchern anzuraten, darauf zu achten, wo sie hintreten. Wenn ein Feiernder auf dem glitschigen Boden ausrutscht, kann er nicht in jedem Fall Schadensersatzansprüche geltend machen. Es kommt immer darauf an, ob dem Veranstalter ein Verschulden, möglicherweise in Form einer Verletzung seiner Verkehrssicherungspflicht, vorzuwerfen ist. Wenn er genügend Reinigungs- und Sicherheitskräfte anstellt und zudem ausreichend weitere Kräfte mit der Reinigung während der Veranstaltung beauftragt, geht ein Anspruch auf Schadensersatz gegenüber dem Veranstalter ins Leere. Besucher von derartigen Veranstaltungen müssen außerdem mit verschütteten Getränken und damit, dass der Boden dadurch glatt sein kann, rechnen. (OLG Köln, Urteil v. 28.06.2002, Az.: 19 U 7/02)

Übermotivierter Tänzer

Diese Geschichte ereignete sich auf einer Party, hätte aber ebenso gut bei einer Karnevalsfeier passieren können: Ein tanzwütiger Herr entwand seine Auserwählte den Armen eines Rivalen und zerrte sie, vielleicht etwas zu temperamentvoll, und mit zu viel Schwung gegen ihren Willen auf die Tanzfläche. Durch das Herumwirbeln verlor er das Gleichgewicht, und es kam zu einem schweren Unfall. Er fiel rückwärts aus dem offen stehenden Fenster und zog dabei die auserwählte Dame gleich mit sich. Das Gericht entschied auf eine empfindliche Schmerzensgeldzahlung. (OLG Hamburg, Urteil v. 05.10.1999, Az.: 6 U 262/98)

Rosenmontagsumzüge und Böllerkanonen

Kamelle-Kanonen gehören zum Karneval. Die Kleinen und die Großen freuen sich über Süßes und fangen begeistert auf, was von den bunten Wagen geworfen wird. Wie verhält es sich aber, wenn die Werfer nicht nur einzelne Bonbons, sondern ganze Tafeln Schokolade oder andere Gegenstände werfen und dabei Zu-schauer treffen und verletzen?
Das Amtsgericht Eschweiler ordnet das Werfen von kleineren Gegenständen den sozial üblichen und allgemein geduldeten Verhaltensweisen zu. Da von diesen Gegenständen im Allgemeinen geringere Gefahren ausgehen, ist dieser Brauch – zumindest im Rheinland – erlaubt. Der Zuschauer sollte sich schützen, indem er zurücktritt und sich in einen Bereich außerhalb der Wurfweite begibt. (AG Eschweiler, Urteil v. 03.01.1986, Az.: 6 C 599/85)

Scherz oder Beleidigung?

Wer auf der Bühne mit karnevalistischem Frohsinn Personen des öffentlichen Lebens auf die Schippe nimmt, muss fein unterscheiden zwischen Kunst und Spott. Ein Büttenredner hat zwar Narrenfreiheit im wahrsten Sinne des Wortes, dennoch gibt es auch hier Grenzen. Wird jemand öffentlich zum Gespött gemacht und steht nicht mehr die Auseinandersetzung mit einer bestimmten Thematik oder Situation im Vordergrund, sondern allein die Erniedrigung der betroffenen Person, muss der Büttenredner damit rechnen, auf Schmerzensgeld in Anspruch genommen zu werden.

Quelle: www.arag-sport.de

Veröffentlicht: 07 Februar 2017

Die TSG Merlau sucht Übungsleiterinnen/ Übungsleiter für die Bereiche Kinderturnen und Damengymnastik

 

Kinderturnen: Wahlweise für eine der drei Kindergruppen Gruppen

 

Kinder von 3 - 6 Jahren       Dienstag von 15.00 bis 16.15 Uhr

Kinder von 6 - 10 Jahren     Dienstag von 16.30 bis 17.45  Uhr

Eltern-Kind-Turnen              Mittwoch von 16.15 bis 17.30 Uhr

 

Damengymnastik:

Dienstag von 19.00 bis 20.00 Uhr

 

Interessierte bitte melden bei

TSG Meralu e.V.

Marion Dettmann (Sportwartin)

Tel.: 06400-6325 oder sportwart(at)tsg-merlau.de

 

 

 

 

Veröffentlicht: 03 Mai 2016

Wir sind umgezogen:

 

Unser neues Büro befindet sich in der Miller-Hall , Grünberger Str. 143, 35394 Gießen  (1.OG rechts)

 

Telefonnummer  0641- 98450890

Fax:                  0641-98450891

 

E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unsere Geschäftsstelle ist wie bisher für Sie geöffnet

Montag und Dienstag      9.00 - 13.00 Uhr

Mittwoch                     14.00 - 17.30 Uhr

Freitag                        12.00 - 15.00 Uhr           

 

 

 

Veröffentlicht: 20 August 2014

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