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Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte der Vorsitzende des Sportkreises Gießen, Prof. Zielinski, zum 17. Aktionstag „Mehr Bewegung für Kinder“, in der Sporthalle des Gastgebers, der TSG Reiskirchen, begrüßen. Der Aktionstag ist eine Fortbildung für Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer oder sonstige Interessierte die mit Kindern arbeiten. Vier Workshops standen zur Wahl, zwei davon im Kleinkinderbereich und zwei für das Grundschulalter. Die rund 60 Teilnehmer konnten zwei, jeweils einen am Vor- und einen am Nachmittag wählen.

Im Workshop 1 „Stark wie Pippi Langstrumpf –Resilienz Förderung ganz entspannt“ vermittelte die Referentin Christiane Hosemann sehr eindrucksvoll wie Kinder lernen mit Herausforderungen und Stress gesund umzugehen und Ruhe und Entspannung zu finden. Inspiriert von der Figur Pippi Langstrumpf wurden Mut-mach-Spiele gespielt, der Pippi-Langstrumpf-Yoga-Morgen-Gruß erlernt, mit einer Stress-Schnapp-Maschine gearbeitet und schließlich bei einer Piraten-Massage wunderbar entspannt.

„Spielerisches Ringen und Kämpfen für alle“ war der Titel des Workshops 2. Mit einfachen Regeln und ebenso einfachen Spielen, mit und ohne Material erlebten die Teilnehmenden unter der Leitung von Ingo Becker, abwechslungsreiche Bewegungsangebote, die sie in Verein, Kita und Schule gut umsetzen können. Auch dem Thema Gewaltprävention wurde Rechnung getragen. Mit viel Spaß konnten die Teilnehmer die eigene Kraft sowie die ihres Gegenübers spielerisch erleben und dabei einzigartige emotionale und körperliche Erfahrung sammeln. Selbstvertrauen, soziale Kompetenz sowie Koordination und Kondition werden gestärkt.

Im Workshop 3 „Waldspiele für kleine Waldwichtel“ ging es mit Viola Turba in den Wald. Glücklicherweise spielte das Wetter mit, sodass neue Ideen für spannende Bewegungsangebote für kleine Naturentdecker erprobt werden konnten. Mit einfachen Mitteln wurden Niederseilelemente aufgebaut, Waldmeisterschaften ausgetragen, kooperative Abenteuerspiele gespielt und viel Naturerfahrung gesammelt. Aus Naturmaterialien bastelten die Teilnehmer dann noch wunderschöne Waldsträuße.

Der Workshop 4 „Sehen, Hören, Bewegen und Sprache fördern“ beschäftigte damit, dass Bewegung als ureigenes Bedürfnis von Kindern ein wichtiger Weg zur Erkenntnis ist. In Form von Theorie- und Praxiseinheiten vermittelte Katja Habekost wie das Zusammenspiel von sinnlicher Wahrnehmung und Bewegung Kindern den Zugang zur Welt eröffnet und das Fundament für die sprachliche und geistige Entwicklung bildet. Spiel und Bewegungsideen wurden gezeigt, die im Besonderen zur Sprachentwicklung beitragen und Sprechkompetenzen fördern.

              

 

           

Veröffentlicht: 24 Oktober 2017

Yoga und Pilates sind in aller Munde und erfreuen sich großer Beliebtheit. Viele Übungen sind sehr sinnvoll und effektiv und helfen dem Breitensportler seine Körperwahrnehmung zu schulen, die Körpermitte zu stärken, den Rumpf zu stabilisieren und mehr Flexibilität in den Gelenken zu erlangen. Dadurch kann die persönliche Leistung verbessern und das Verletzungsrisiko gesenkt werden. Dies vermittelte die Referentin Simone Müller sehr anschaulich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Fortbildungslehrganges für Übungsleiterinnen und Übungsleitern aus dem Sportkreis Gießen.

Auch als nicht ausgebildeter Yoga-Lehrer oder Pilatestrainer ist es möglich, Übungen aus beiden Methoden in den Unterricht zu integrieren. Welche Übungen für welche Sportart wie z.B. Schlagsport, Laufsport und Kampfsport sinnvoll sind wurde besprochen und selbst erprobt.

Am Ende des Tages waren die Teilnehmenden sichtlich geschafft aber sehr zufrieden und konnten viele Ideen für den eigenen Unterricht mitnehmen.

 

                                

Veröffentlicht: 18 Oktober 2017

Ertrags- und umsatzsteuerliche Behandlung von Vereinszeitschriften
Viele Sportvereine nutzen Vereinszeitschriften um über die sportlichen und organisatorischen Vereinsaktivitäten zu informieren. Dieses führt leider sehr oft zu Problemen mit der Finanzverwaltung, da den Vereinen der Umgang mit den ertragssteuerlichen und umsatzsteuerlichen gesetzlichen Vorschriften nicht bekannt ist. Nähere Informationen finden Sie hier »

Veröffentlicht: 28 Juli 2017

Bereits zum 32. Mal hatte der Sportkreis zur Erlebnisreise eingeladen. Standort während der 6 Tage war Wilhelmshaven. Auch diesmal war wieder ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet – so wurde bereits am Anreisetag die Meyer-Werft in Papenburg besichtigt. Mit dem ‚‚fröhlichen Aufwachen mit Doris‘‘ startete man in den Tag – eine Besonderheit der Erlebnisreisen. Die Marine und Hafenstadt Wilhelmshaven war das erste Besichtigungsziel. Die sachkundige Reiseleitung erklärte während der Stadtrundfahrt die Besonderheit der Stadt mit ihren acht lagunenartigen Hafenbecken im Jadebusen und der anschließende Besuch des größten Marinestützpunktes der Bundeswehr und die Erläuterungen zu den heutigen modernen Aufgaben der Marine - sehr beeindruckend.

Kontrastprogramm: der nachmittägliche Besuch von Jever. Nicht das Bier, sondern das historische Stadtleben interessierte hier. So war beim Bummel durch die Altstadt vom „gnädigen Fräulein Maria‘‘, der letzten Regentin in der Zeit der Selbstständigkeit besonders die Rede - nach über 500 Jahren bis heute hoch verehrt.

Die Besonderheit dieses Tages: die jeversche Teestunde. Bei einer Teezeremonie im Teehaus wurde die friesische Teekultur erklärt und das ‚‚Frisengetränk‘‘ probiert – abgerundet mit Teegebäck und Sanddornlikör.

Mit kompetenter Reiseleitung wurden am nächsten Tag bei der Ostfriesland-Rundfahrt die malerischen Ferienorte Carolinensiel, Neuharlingersiel, Bensersiel, Greetsiel und Norddeich besucht. Während der Fahrt gab es viele Informationen zu den Besonderheiten des Landstrichs, zu Land und Leuten – aufgelockert mit netten Anekdoten. Die Rückfahrt durch die Küstenregion wurde in der Bärenstadt Esens mit der größten Kirche Ostfrieslands unterbrochen.

In Ostfriesland ist der Besuch einer Insel Pflichtprogramm. Ziel des Tagesausflugs war Norderney. Fährüberfahrt, Inselrundfahrt und Strandspaziergang ließen Urlaubsstimmung aufkommen.

Vielen unbekannt: das Ammerland - ein einziger Garten. Besucht wurde zunächst der Rhododendron-Park ‚‚Hobbie‘‘, der größte Deutschlands und angeblich schönste Europas. Eine unglaublich farbenfrohe Blütenpracht erwartet die Besucher. Zigtausende Rhodos und Azaleen unterschiedlichster Variationen und Formen sind zu bestaunen. Während der Weiterfahrt nach Bad Zwischenahn wieder überall Rhodos, in den Gärten als Hecken angepflanzt und dazu die vielen Baumschulen, die sich auf die Gestaltung von Zierhölzern spezialisiert haben. Im Moorheilbad angekommen war Gelegenheit, am Ufer des Zwischenahner Meeres spazieren zu gehen und die geschäftige Innenstadt des Kur- und Urlaubsortes zu erleben.

Weiter ging die Reise in die Universitätsstadt Oldenburg. Samstäglicher Rummel mit Markt und großem Flohmarkt bei strahlendem Sonnenschein. Schwer waren die Besichtigungsziele zu erreichen wie das im Dreieck gebaute Rathaus, die interessante St. Lamberti-Kirche – ein neogotisches Mauerwerk umhüllt eine klassizistische Rotunde- und das Renaissance-Schloss, ehemals Residenz der Oldenburger Großherzöge.

Der Abend gehörte dann der Gruppe. Mit interessanten und lustigen Beiträgen und einem herzlichen Dank an die Organisatorin und Reiseleiterin, SK-Vize Doris Lochmüller, war es für alle wieder ein gelungener Abschlussabend, an dem wieder herzlich gelacht wurde. Die Heimreise wurde dann in Cloppenburg für eine Führung im dortigen Museumsdorf unterbrochen.

Alle waren sich einig: wieder eine abwechslungsreiche, informative und gelungene Reise!

Viele der 30 Teilnehmer haben sich bereits für die nächste Fahrt mit Ziel: Chiemgauer Alpen vom 25.-29.09.17 angemeldet. Es sind nur noch wenige Doppelzimmer frei.

Doris Lochmüller

 

Veröffentlicht: 07 Juni 2017

Feiertagsgesetz beachten!

Aus gegebenem Anlass wiederholen wir unsere Hinweise bezüglich des Feiertagsgesetzes.

Rechtsgrundlage, Allgemeines

Rechtsgrundlage für den Feiertagsschutz in Hessen ist das Hessische Feiertagsgesetz (HFeiertagsG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 29. Dezember 1971 (GVB1.S.344), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 13. Dezember 2012 (GVB1.IS.622).
Der Feiertagsschutz ist im Land Hessen möglichst einheitlich zu handhaben. Aus diesem Grund wurden vom zuständigen Fachministerium Verwaltungsvorschriften für die Durchführung des Hessischen Feiertagsgesetzes erlassen. Es ist unzulässig, verbotene Veranstaltungen zu dulden und lediglich nachträglich ein Ordnungswidrigkeitsverfahren einzuleiten.

Feiertage im Sinne des Gesetzes

Gesetzliche Feiertage sind die Sonntage sowie
der Neujahrstag
der Karfreitag
der Ostermontag
der 1. Mai
der Himmelfahrtstag
der Pfingstmontag
der Fronleichnamstag
der Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober)
der 1. und 2. Weihnachtstag
Der zweitletzte Sonntag nach Trinitatis ist Volkstrauertag (2017 am 19.11.) und der letzte Sonntag nach Trinitatis ist Totensonntag (2017 am 26.11.)

Im Jahr 2017 wird der Reformationstag (31.10.) einmalig als zusätzlicher, bundesweiter Feiertag begangen.

An den fettgedruckten sogenannten stillen Feiertagen gelten Einschränkungen für die Sportveranstaltungen.

Besondere Verbote am Karfreitag, Volkstrauertag und Totensonntag

Am Karfreitag von 0 Uhr bis 24 Uhr, am Volkstrauertag und am Totensonntag von 4 Uhr bis 24 Uhr sind öffentliche sportliche Veranstaltungen gewerblicher Art verboten.
Weiterhin sind am Karfreitag von 0 Uhr bis 24 Uhr, am Volkstrauertag und am Totensonntag von 4 Uhr bis 13 Uhr auch öffentliche sportliche Veranstaltungen nichtgewerblicher Art verboten.

Zuständige Behörden

In Zweifelsfällen sollte rechtzeitig die zuständige Verwaltungsbehörde informiert werden. Dies ist der Gemeindevorstand bzw. der Magistrat, im Übrigen der Landrat als Behörde der Landesverwaltung.
Anmerkung: Sofern Vereine detaillierte Fragen bezüglich der Durchführung von Veranstaltungen haben, empfehlen wir, die Rückfragen bei der zuständigen Ordnungs-Behörde vorzunehmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Hessischen Ministeriums des Inneren und für Sport.

Veröffentlicht: 24 März 2017

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