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Frühling am Lago Maggiore

Die 30. Erlebnisreise des Sportkeises Gießen war in jeder Hinsicht ein Fest für die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Strahlender Sonnenschein, eine überwältigende Blumenpracht aller Orten – dazu die Seen (von den Alpen eingerahmt) und immer wieder atemberaubende Blicke in die einmalige Landschaft. Auch das Hotel „Villa Paradiso“ in Meina (ein Wohlfühlhotel mit besonderem Charme, in einem Jahrhunderte alten Park direkt am Lago Maggiore gelegen) komplettierte die besonderen Eindrücke.

Das umfangreiche Besichtigungsprogramm bot den Reisenden viele Highlights: 3-Seen-Rundfahrt (Lago Maggiore, Comer See, Luganer See) mit Aufenthalt in Lugano; Besuch der Kamelien-Rhododendron- und Azaleen-Baumschule Eisenhut, mit den weltweit umfangreichsten Züchtungen dieser Art, dazu noch die unterschiedlichsten Citrusfrüchte und vieles mehr. Die Hanglage dieses Botanischen Gartens oberhalb des Lago bot wieder großartige Ausblicke auf den See und die umgebenden Berge. Die Borromäischen Inseln wurden von Stresa aus mit einem kleinen Fischerboot angesteuert. Zunächst die „Isola die Pescatori“ mit einem malerischen Fischerdorf, dann die „Isola Bella“ mit dem prächtigen Palazzo Borromeo (wurde besichtigt), einem Barock-Schloss in einem herrlichen Barock-Park gelegen. Besonders im Frühling, zur Kamelienblüte ist der Park ein Muss während der Besichtigungstour. Dazu kommen noch die seltenen weißen Pfaue, die hier eine weitere Attraktion sind. In Stresa waren an der prächtigen Uferpromenade einige luxuriöse Jugendstil-Grand-Hotels zu bewundern. Weitere Ziele: Orta See, der kleine Bruder des Lago Maggiore mit dem romantischen Ort San Giulio (hier sind viele Künstler zuhause) und der Park und die Villa Taranto, ein Botanischer Garten mit (auch seltenen) Pflanzen aus aller Welt – ein weiteres Kleinod in dieser Gegend. Der Besuch eines großen italienischen Marktes gehörte ebenso dazu wie der Besuch des mondänen Fereinortes Ascona mit seiner idyllischen Uferpromenade. Beeindruckend auch die Staue von „San Carlo Borromeo“ (Koloss) in der Nähe von Arona, angeblich die zweitgrößte Staue der Welt mit einer Gesamthöhe von 35 m.

Die Ausflüge führten die Gruppe teils durch das schweizerische Tessin; in Italien hat der Lago zwei Hälften, eine lombardische und eine piemontesische, die erkundet wurden – vorbei an Granit- und Marmorsteinbrüchen und vielen Gärtnereien.

Der strahlende Sonnenschein, die Landschaft, die Blumenpracht, die Seen, die herrlichen Villen an den Uferstraßen (viele prominente und erfolgreiche Geschäftsleute, Künstler und Politiker haben sich hier niedergelassen), beeindruckten sehr – dazu noch kulinarische Köstlichkeiten und das mediterrane Klima ließen die Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Reisegruppe werden.

Ein herzliches Dankeschön galt Doris Lochmüller für die wunderschönen Frühlingstage an den Oberitalienischen Seen und dem Fahrer Atif Mesan, der auf der engen Küstenstraße mit vielen Kurven immer die Ruhe bewahrt hat.

Doris Lochmüller

 

                                     

on 20 Mai 2016
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