+49 (0) 641 - 984 50 89 - 0

 info@sportkreis-giessen.de

 Am Kaiserberg 9 • 35396 Gießen

Kaum eine Life Style- und Frauen-Zeitschrift traut sich im Frühjahr ohne Werbung für eine Diät auf den Markt zu kommen. Müssen die Redaktionen doch fürchten, dass ihr Blatt im Regal liegen bleibt, wenn nur die Konkurrenz das Nachfrageverhalten der Verbraucher bedient. „Abnehmen“ ist das Zauberwort, das speziell nach den Feiertagen die Runde macht, wobei übersehen wird, dass die meisten Menschen nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zunehmen, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten!


Mit „blitzschnell“, „ultimativ“ oder „supereinfach“ werden Esspläne auf Zeit betitelt, mit denen die Pfunde nur so purzeln sollen, ohne dass es mit Anstrengung verbunden sein soll. Wenn tatsächlich jemand mit Erfolg „diätet“ hat, steht er allerdings hinterher allein da: Das Problem ist nicht unbedingt das Abnehmen an sich, sondern das Stabilisieren des neuen Gewichts. Und da hilft kein Diät-Plan weiter, denn eine Diät ist eine zeitlich begrenzte Ausnahmesituation und nichts mehr sehnt ein Diät- Haltender herbei, als die Zeit nach der Diät, in der man dann wieder „normal“ essen kann, was den kurzfristigen Erfolg natürlich wieder schnell zunichtemacht. Was also tun? Die meisten Menschen mit Gewichtsproblemen führen sich durchschnittlich 250- 300 Kalorien pro Tag zu viel zu. Es handelt sich dabei oft um Energie in Form von (süßen) Zwischenmahlzeiten, die unbewusst „nebenbei“ gegessen werden. Mit Hunger
hat das nichts zu tun, Faktoren wie „Frust“, „Stress“ und „Belohnung“ spielen die Entscheidende Rolle. Werden Sie aktiv und probieren Sie unsere Tipps aus, sie können Ihnen den Weg zu einem Leben ohne Diät erleichtern!

  •  Machen Sie sich bewusst, dass gesundes Abnehmen langsam von statten geht.
    1,5-2 Kilo im Monat sind ein realistisches Ziel.
  • Nachhaltig wird die Gewichtsreduktion dann, wenn Sie „neu essen lernen“.
  • kFühren Sie eine Woche lang ein Tagebuch, in das Sie schreiben, was Sie wann
    und in welcher Menge essen und trinken und wann Sie Sport treiben.

Die Übersicht hilft Ihnen, Ihr Verhalten und Handeln zu optimieren.

  •  Regelmäßige Mahlzeiten erleichtern es Ihnen, Ihr Ziel zu erreichen.
  •  Frühstücken Sie und sei es auch nur eine kleine Menge! Wer morgens frühstückt, isst im Laufe des Tages weniger als jemand, der dies nicht beherzigt.
  • Wenn Sie essen, dann essen Sie! Konzentrieren Sie sich auf Ihre Mahlzeit und genießen Sie diese in Ruhe. Fürs Lesen, Fernsehen, Arbeiten usw. bleibt genug Zeit außerhalb der Tischzeit. Wenn Sie „nebenbei“ essen, nehmen Sie unweigerlich ein Mehr an Energie auf, weil Sie die Sättigungssignale Ihres Körpers nicht wahrnehmen.
  • Wenn Sie das erste Zeichen einer Sättigung verspüren, beenden Sie die Mahlzeit, auch wenn der Teller noch nicht leer ist oder es so gut schmeckt. Das verhindert das Zunehmen und zudem fühlen Sie sich nach dem Essen leistungsfähiger.
  • Die Deutschen stecken Millionen von Euro in Diäten. Investieren Sie besser in frische, qualitativ hochwertige Lebensmittel.
  • Salate, Suppen, Gemüsegerichte und Obst bieten viel Volumen bei niedrigem Energiegehalt und machen satt! Am besten 3 Portionen Gemüse (1 Portion = 100g rohes oder 150-200g gekochtes Gemüse, 100g Mischsalat) und 2 Portionen Obst am Tag (1 Portion = 1 Handvoll = z.B. 1 Apfel, 1 Banane, 4 Zwetschgen oder ein Schälchen Beeren).
  • Neben Ballaststoffen (u.a. in Vollkorngetreide) sättigt Eiweiß gut. Enthalten in Hülsenfrüchten (Linsen, Erbsen, Bohnen, Kichererbsen), Sojaprodukten, fettarmen Milch- und Fleischprodukten und Fisch.
  • Öfter mal eine kleine Menge Nüsse (10-15g) übers Müsli oder an den Salat geben. Sie sättigen gut und führen lebensnotwendige, wertvolle Öle zu.
  • Trinken Sie mind. 2 Liter am Tag, bevorzugen Sie kalorienfreie Getränke wie Wasser und ungesüßte Tees. Pro halben Liter Wasser werden 25 Kalorien verbraucht, bei 2 Litern sind das ca. 100 Kalorien! Säfte oder Softdrinks auf max. ein Glas (0,2l) am Tag beschränken.
  • Süßes gehört dazu: Gönnen Sie sich Süßigkeiten ab und an nach einer Mahlzeit. Essen Sie keinesfalls Süßigkeiten, wenn der Magen knurrt. So können Sie Ihren Körper langfristig dazu bringen, sich bei Heißhunger mit Salat, Suppe oder Nudeln zufrieden zu geben.
  • Wenn der kleine Hunger zwischendurch doch auftritt, trinken Sie eine Tasse Brühe. Die hilft oft darüber hinweg.

 

Ein unschlagbares „Medikament“ unterstützt Sie auf Ihrem Weg: Die regelmäßige Aktivierung Ihrer Muskeln! Immer öfter sollte es heißen: Runter vom Sofa und raus in die Natur oder rein in den Sportverein!
Das sollte Ihre neue Devise werden

Veröffentlicht: 18 Oktober 2017

Sport gegen Krebs   -   Sport bei Krebs

Sport und Bewegung im Alltag sind wichtig für den Erhalt unserer Gesundheit. Studien belegen, dass regelmäßige Bewegung das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen um 20 – 30 Prozent mindern kann. Wer regelmäßig Sport treibt kann damit einer Krebserkrankung vorbeugen.
Körperliche Aktivität regt fast alle Organsysteme an und beeinflusst auch das Gehirn. Offenbar hat dies Auswirkungen auf die einer Krebsentstehung zugrunde liegenden Faktoren. Da etwa 2/3 aller Krebserkrankungen auf Risikofaktoren des Lebensstils zurückzuführen sind, kommt der Primärprävention, der Vermeidung durch ein gesundheitsbewusstes Verhalten, eine große Bedeutung zu. Die tatsächlichen Mechanismen, die den direkten Einfluss von Sport auf eine Krebserkrankung haben, sind jedoch noch nicht ausreichend wissenschaftlich nachgewiesen.

Die positive Wirkung von Sport in der Therapie bei Krebs konnte in klinischen Studien nachgewiesen werden. In der Auseinandersetzung mit der Erkrankung Krebs wird deutlich, dass das richtige Maß an Bewegung in der Therapie hilfreich sein kann. Körperliche Aktivität reduziert messbar die Nebenwirkungen einer Chemo- oder Antihormontherapie, steigert die Leistungsfähigkeit in dieser Zeit und fördert das Selbstbewusstsein. Sie reduziert darüber hinaus nachweislich die Gefahr eines Rückfalls und erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine dauerhafte Heilung. Bereits in den 90er Jahren wurden in Hessen die ersten Sportgruppen nach Krebs begründet mit dem Motto:
“Bewegung, Spiel und Sport in der (Brust-)Krebsnachsorge.“
Eine spezielle Ausbildung für Übungsleiterinnen und der Mut von betroffenen Frauen holte dieses Krankheitsbild aus der Tabuzone und war die Grundlage für die weitere Beschäftigung mit Bewegung und Sport bei Krebs. Heute sind die positiven Effekte von Bewegung aus der Therapie und der Rehabilitation nicht mehr wegzudenken, dies gilt auch für andere Krebserkrankungen.


Moderater Sport, das persönlich abgestimmte Pensum an körperlicher Aktivität sind bedeutsam, nicht Höchstleistungen.

Nachweislich gibt es positive Zusammenhänge zwischen sportlicher Betätigung und Krebserkrankungen sowohl in der Prävention als auch in der Rehabilitation.

Die Kampagne „Bewegung gegen Krebs“ des DOSB ist eine der Möglichkeiten auf dieses Thema aufmerksam zu machen und im Verein mit Aktivitäten den Bereich Prävention ins Bewusstsein zu bringen. Näheres ist zu finden unter
www.bewegung-gegen-krebs.de

Im Sportkreis Gießen existieren in folgenden Vereinen Sportgruppen in der Krebsnachsorge.

  • Sportfreunde Burkhardsfelden , montags von 17.00 - 18.30 Uhr, Anspechpartnerin: Annette Becker-Mohr, Tel. 06408-6940
  • TV 1860 Lich, donnerstags von 16.30, - 17.30 Uhr, Ansprechpartnerin: Antje Reul über Geschäftsstelle  Tel. 06404-5382
  • MTV 1846 Gießen, donnerstags von 16.30 - 18.00 Uhr und 19.00 - 20.30 Uhr , Ansprechpartner: Geschäftsstelle Tel. 0641-74991
  • TSG Leihgestern,    Ansprechpartnerin: Katharina Prohaska, Tel. 0176-63147781
Veröffentlicht: 10 Juni 2016

Partner

 

Öffnungszeiten

Montag u. Dienstag: 09.00 - 13.00 Uhr
Mittwoch: 14.00 - 17.30 Uhr
Freitag: 12.00 - 15.00 Uhr

Impressum | Datenschutzerklärung | Kontakt

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.